Mein Weg zur Vereinbarkeit von Familie und beruflichem Erfolg

Während meiner ersten Elternzeit wurde mir klar: Ich möchte nicht zurück in meinen alten Beruf. Ich möchte selbstbestimmt leben und arbeiten, mit meinem eigenen Unternehmen und für die Kinder da sein können. Und dann kamen die Zweifel: Kann ich mit zwei kleinen Kindern eine Firma gründen und davon meinen Lebensunterhalt bestreiten? Welche Tätigkeit würde mich erfüllen? Wie lässt sich meine Arbeit mit der Kinderbetreuung vereinbaren?

Als meine Tochter ein Jahr alt und ich wieder schwanger mit unserem Sohn war, begann ich mich für verschiedene Frauenvereine im Rhein-Main-Gebiet zu engagieren und habe Frauen bei ihrem Wiedereinstieg nach der Elternzeit begleitet. Zur gleichen Zeit unterstützte ich außerdem auch meinen Mann bei dem Aufbau seines Unternehmens. Meine Zeit in der Schwangerschaft habe ich dadurch sehr kreativ und produktiv empfunden. Sie hat mich mit meiner Idee bestärkt und nachhaltig motiviert.

Ich habe haufenweise gelesen, mir ein Konzept erstellt und bin dann einfach den ersten Schritt gegangen. Ich bildete mich mit Kursen weiter, machte eine Coachingausbildung, optimierte mein Angebot und vernetzte mich. Im Lockdown im Frühjahr 2020 führten mein Mann und ich das 50:50 Modell ein. Jeder kümmert sich in gleichen Teilen um die Kinder sowie sein Business und wir sind jeweils das Backup für den anderen.

Seit 2018 Mentorin für Gründermoms mit den Schwerpunkten

  • Mindset
  • Empowerment
  • Vereinbarkeit
  • Produktivität
  • Personal Branding
  • Positionierung

2018-2020 Ausbildung zum systemischen Coach (dvct), Coaching als Profession am am Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung

Bis März 2020 Training Manager bei verschiedenen großen Hotels

2017 Geburt meines Sohnes

Seit April 2017 Marketing & Corporate Communications bei smart-collectors GmbH

2016 Geburt meiner Tochter

Welche Sorgen und Ängste hast Du als selbstständige Mutter? Und wie gehst Du damit um?

Während meiner Ausbildung zum Coach habe ich gelernt, meine Ängste und Sorgen nicht mehr so ernst zu nehmen. Die Mütter, die zu mir ins Mentoring kommen, sind durch die Bank weg tolle Frauen, talentiert, warmherzig und geschäftstüchtig, und fast alle haben am Anfang die gleichen Sorgen und Ängste.

Angst davor, sichtbar zu sein.

Angst davor, dass niemand kauft.

Angst davor, nicht gut genug zu sein.

Diese ganzen Gedanken und Gefühle entsprechen nicht der Wahrheit, sie halten nur ein inneres Drama aufrecht, auf das wir uns aber gar nicht einlassen müssen. Deswegen lasse ich diesen „inneren Kritiker“ oder „Zweifler“ mittlerweile einfach reden und trainiere mich darin, verstärkt meiner eigenen Weisheit zu folgen.

Welche Freiheiten und Chancen bietet Dir Deine Selbstständigkeit als Mutter?

Ich kann da sein, wenn meine Kinder mich brauchen. Das ist eine meiner wichtigsten Freiheiten als Mutter. Ein eigenes Business ist gerade für Familien ein alternatives Lebensmodell, das viele Türen öffnen kann.

Wie trennst Du Dein Business von Deinem Privatleben mit Deiner Familie?

Mein Mann und ich teilen unsere Elternschaft gleichberechtigt auf. Jeder von uns hat klare Business-Zeiten, in denen der andere der Backup ist. Diese klare Aufteilung macht es mir leichter, Business und Privat zu verbinden.

Wie sorgst Du für Dich als selbstständige Mutter?

Ich tanke ein bis zwei Mal bei einer Massage auf und ich nehme mir fast jeden Morgen Zeit nur für mich, in der ich Yoga mache, meditiere und lese. Außerdem gehe ich früh schlafen, das hilft auch sehr gut.

Was ist wichtig, damit Du als Mutter eine erfolgreiche Unternehmerin bist?

Schritt für Schritt denken und sich nicht von einem scheinbar unbezwingbaren Aufgabenberg abhalten lassen. Wichtig ist auch, sich klar darüber zu werden: „Was will ich wirklich?“, „Was ist mein spezielles Thema?“, „Mit welchen Menschen möchte ich von Herzen zusammenarbeiten?“, „Wer sind meine Lieblingskunden?“ Wenn diese grundlegenden Fragen geklärt sind, dann geht es leichter vorwärts, weil Mütter dann fokussiert sind und sich nicht mehr so leicht verzetteln.

Für mich persönlich ist es auch immer wieder wichtig, mir die Freiheit zu nehmen, langsamer zu wachsen, als kinderlose Unternehmer. Ich kann und möchte jetzt noch nicht total „Vollgas“ geben, da mir die Zeit mit den Kinder wichtig ist.

Was möchtest Du als Gründer-Mum Mentorin anderen Müttern noch mitgeben, die überlegen, sich selbstständig zu machen?

Lass Dir Zeit. Ein eigenes Business auf die Welt zu bringen hat viel mit einer Schwangerschaft gemeinsam, die kann man auch nicht einfach auf 3 Monate verkürzen.

Höre auf Dein Bauchgefühl, denn niemand – kein Online-Doktor – weiß besser als Du selbst, welche Schritte jetzt gerade wirklich Sinn machen.
Vertraue dem Prozess. Wenn Du dran bleibst, dann wirst Du die richtigen Menschen treffen, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit erhalten und eines Tages ist Dein Business Baby fertig und kann der Welt präsentiert werden.

Was möchtest Du anderen Müttern mitgeben, die schon selbstständig sind, damit Sie als Mutter eine erfolgreiche Unternehmerin werden oder bleiben?

Nimm das, was Du Dir bereits erarbeitet hast, nicht selbstverständlich. Deine Talente, Dein Können, Deine Erfahrungen, Deine Erfolge – das sind wertvolle Ressourcen, die Du nicht klein reden darfst. Es gibt viele Menschen da draußen, die genau Dich und das, was Du von Herzen zu geben hast, suchen. Gib nicht auf, nimm Unterstützung an und mach einfach weiter.

Was ist Dein Fazit oder Dein Spruch oder Dein Leitsatz?

Wir leben in außerordentlichen Zeiten mit außerordentlichen Möglichkeiten. Bis in die 60er Jahre hinein mussten Frauen in Deutschland noch ihren Ehemann um Erlaubnis fragen, wenn sie arbeiten wollten. So vieles hat sich zu unserem Vorteil verändert. Heutzutage können wir uns selbst verwirklichen, damit Geld verdienen und müssen dafür noch nicht mal das Haus verlassen.

Starke Mütter haben solch einen positiven Einfluss auf ihr Umfeld und die Gesellschaft. Aus diesem Bewusstsein heraus ein eigenes Business zu führen ist eine geniale Gelegenheit. Also, halte Dich nicht zurück und zeige der Welt, was Du zu geben hast!

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